Unsere Aufgabe

Der Leitsatz für unsere Arbeit lautet:

“Es ist normal verschieden zu sein.”

Für unser Förderzentrum ist schulische Integration selbstverständlich.

Die sonderpädagogische Förderung beginnt bereits im gemeinsamen Unterricht in der Eingangsphase der Grundschule. Sie setzt sich bei Bedarf bis in die flexible Übergangsphase der weiterführenden allgemein bildenden Schulen fort.

Gefördert werden Schüler und Schülerinnen mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, soziale und emotionale Entwicklung.

Die Schüler und Schülerinnen werden wohnortnah in der örtlich zuständigen Regelschule unterrichtet, sie bleiben in ihrem gewohnten sozialen Umfeld.

Gemeinsames Lernen ist für alle am Prozess Beteiligten ein Beitrag zur Solidarität in unserer Gesellschaft.

Den Förderschülern/Förderschülerinnen und Regelschülern/Regelschülerinnen bietet es die Chance, soziale Kompetenzen zu erwerben. Es trägt zur Erweiterung kognitiver Fähigkeiten bei und eröffnet Chancen für eine bessere berufliche Eingliederung.

Inklusion in Erziehung und Bildung bedeutet für uns:

  • die gleiche Wertschätzung aller Schüler und Schülerinnen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,
  • die Steigerung der Teilhabe aller Schüler und Schülerinnen an (und den Abbau ihres Ausschlusses von) Kultur, Unterrichtsgegenständen und Gemeinschaft ihrer Schule,
  • die Weiterentwicklung der Kulturen, Strukturen und Praktiken in Schulen, so dass sie besser auf die Vielfalt der Schüler und Schülerinnen ihres Umfeldes eingehen,
  • den Abbau von Barrieren für Lernen und Teilhabe aller Schüler und Schülerinnen, nicht nur solcher mit Beeinträchtigungen oder solcher, denen besonderer Fürderbedarf zugesprochen wird,
  • die Sichtweise, dass Unterschiede zwischen den Schülern und Schülerinnen Chancen für das gemeinsame Lernen sind und nicht Probleme, die es zu überwinden gilt,
  • die Anerkennung, dass alle Schüler und Schülerinnen ein Recht auf wohnortnahe Bildung und Erziehung haben,
  • die Verbesserung von Schulen nicht nur für die Schüler und Schülerinnen, sondern auch für alle anderen Beteiligten,
  • die Betonung der Bedeutung von Schulen dafür, Gemeinschaften aufzubauen, Werte zu entwickeln und Leistungen zu steigern,
  • den Auf- und Ausbau nachhaltiger Beziehungen zwischen Schulen und Gemeinden, den Anspruch, dass Inklusion in Erziehung und Bildung ein Aspekt von Inklusion in der Gesellschaft ist.

 

Das Faltblatt "Regionale sonderpädagogische Förderung" finden Sie hier.